FRISCH AUS DER PRESSE

BLUESINFUSION VOLUME 1 


BLUESINFUSION VOLUME 2

dam. WAPPEN KÖNIGREICH BAYERN
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DIE BAYERISCHE KÖNIGS-KRONE
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LUDWIG II. KÖNIG VON BAYERN
LUDWIG II. KÖNIG VON BAYERN
WILLY'S AUTOBIOGRAPHIE
WILLY'S AUTOBIOGRAPHIE

Höllentorkopf / Zugspitze

Bluessinger WILLY MICHL

Royal Bavarian Dixiland Blues & Jazz Band 1967

 

VIELLEICHT INTERESSIERT EUCH MEIN BUCH 

 

WILLY MICHL Autobiographie

 

TRAUMWANDERER

 

WILLY MICHL - GNADENLOS EHRLICH - GNADENLOS VERRÜCKT - GNADENLOS ANSTRENGEND - GNADENLOS GENIAL (AZ München 1994)  AUTOBIOGRAPHIE   TRAUMWANDERER   WILLY MICHL 

Autobigraphie TRAUMWANDERER erschienen 2000 im Nymphenburger Verlag; darin habe ich mein Leben beschrieben, von meiner Geburt bis zum Jahr 2000;  

                                      

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                 ISARINDIAN Willy Michl mit seinem Papá im Jahre 1950

                               MEINE AUTOBIOGRAPHIE

                               TRAUMWANDERER  

                   copyright  2000  Nymphenburger Verlag 

 

Vielleicht interessiert euch, wie es dazu kam, dass ich 1999 meine Autobiographie TRAUMWANDERER verfasste, die im Jahre 2000 erschien. Also ! Ich bin nämlich ein richtiger Bluessänger, und als solcher habe ich Zeiten, in denen ich meine Post, alle Briefe, Pakete und Zusendungen, sozusagen all das was mir der Briefträger bringt, an einem recht unauffälligen Platz meines Wigwam, aufeinander, und aneinender staple. So, daß auch nichts verloren geht. Man muss ja schon auch á bissl sorgfältig sein, newwa ! Und vor allem ordentlich.

Nun, wie vielleicht einige von euch wissn, verbrachte ich den 45.Winter in der Heimat meiner Frau Cora, im schönen Lauterach Tal, an einem Ort, den man Perle der Oberpfalz nennt. Dort lebten wir, wie Adam und Eva, im Garten Eden. Als unser Aufenthalt, in den Wäldern der Steinpfalz, 1996 zu Ende ging, meine Schwester uns einen Wigwam nahe der Isar gemietet hatte, Birkenleiten, in München Giesing, und wir voll der Freude nach München zurückkehrten, da nahm ich selbstverständlich auch diesen ziemlich dicken Postsack mit. Den Vernachlässigten, den Nichtbeachteten, und tat ihn unter das Bett, in diesem Citywigwam, wo wir endlich wieder eine Feuerstelle hatten. Denn wo keine Feuerstelle ist, da kann man nicht wohnen. Nun lebten wir am Auer Mühlbach, einem kleinen Nebenarm der Isar, nicht weit jener rätselhaften Kirche des Templer Ordens.

Eines Tages, 16 Monde später, wie die Geister es wollten, zogen wir in ein etwas anderes Haus, am Rande der Stadt, ohne langes Zaudern. Es war so. Mit meiner Liebsten führte ich ein abgefahrenes Leben dort, im Westen, wo Sonne versinkt. House of the Rising Sun. Aber es gab keine Feuerstelle, was mich in Besorgnis versezte. Dafür allerdings, besaß ich jetzt eine Bibliothek, die ich als Büro nutzte. Über mir in diesem Gesundheitshaus, wurden zahlreiche, vorwiegend männliche Besucher, von dort im Hause anwesenden Einbewohnerinnen, denen man für ihe Dienste Geldgeschenke überreichte, von derlei Begehrlichkeiten erlöst. Später bekamen wir es insofern auch mit bösen Männern, mit Elvis-Vernichtern, und Moralisten der Umgebung zu tun; und .....eines Tages, etwa drei Sommer und zwei Winter, nachdem wir das Lauterachtal i.d. Obpf hinter uns gelassen hatten, begann ich beflissentlich, und angesichts meiner zwar ungewöhnlichen, aber doch gegebenen Ordnungsliebe, den Postsack, der sich im Verlauf vieler Monde weiter aufgefüllt hatte, endlich zu sichten. Eines der ersten Schreiben, das mir in die Hand kam, war ein schöner Brief, auf wertvollem Papier, der von einem sehr bekannten und erfolgreichen Münchner Buchverlag, an mich persönlich adressiert war; und derselbe hatte sogar eine schöne Sondermarke.  Ich öffnete den Brief, und las, was die Verlegerin, Tochter des Inhabers von Langen Müller Herbig, und Chefin des Nymphenburger Verlages, bereits Mitte 1996 an mich geschrieben hatte. 

Ich war eingeladen worden, dem Hause United Soft Media und ihr, der Verlegerin selbst, aber auch der freundlichen Lektorin, einen baldigen Besuch abzustatten; sie hatte mitgeteilt, dass man mit mir, über dergleichen Geschäfte reden wolle. Ich griff erfreut zum Telefon, und vereinbarte einen nächst günstigen Termin; gleich zu Anfang der kommenden Woche. Um den Damen des Verlages, und dort, dass muss man hier mal sagen,  arbeiten ausser einem Graphiker, der ein Mann ist, nur ! Frauen; um also diesen Frauen meine Aufwartung zu machen. Mein Schwarzfell, Nick vom Achental, genannt Nibili Shou, der gesegnete Bruder, mein geliebter Gefährte der "Rottweiler Nick" mit dem ich Ende der 80er fünfhundert Tage auf dem Schneeferner gewesen war, und ich "The Sound of Thunder" Willy Michl, wir begaben sich erwartungsvoll in die Stadtmitte; an die Periferie der einstigen Statdmauer, zwischen Isartor und Maximilianstraße, in das grosse Verlagshaus, um der Absenderin des besonderen Briefes unsere Aufwartung zu mach'n.  

SOUND OF THUNDER ' WILLY MICHL & SEIN ROTTWEILER Nick vom Achental 1998 Roth bei Nbg
SOUND OF THUNDER ' WILLY MICHL & SEIN ROTTWEILER Nick vom Achental 1998 Roth bei Nbg

Wir wurden im United Soft Media Wigwam von der Verlegerin, und deren Lektorin, mit allen Ehren, die man einem ISARINDIAN, und dessen vierbeinigen Begleiter Schwarzfell erweisen kann begrüsst; ich bekam Kaffé, und Mineralwasser; die Damen nahmen sich Zeit, sie gaben dem Schwarzfell Wasser, die Verlegerin rauchte, eine Rothändle nach der anderen, sie blickte mich interessiert an, war sehr freundlich; natürlich, um zu erfahren, was der Bluesmann im Sinne und zu bieten hatte. Also nahm ich meine mitgebrachten Schriften, Gedichte, Romane, Betrachtungen, viele Schriften der Jahre, aus dem Holzkoffer meines Großvaters, des Vaters meiner Mutter; mein Opa, Karl Wolf, geboren 1904, er arbeitete Ende der 30er, und in den 40er Jahren, im Krankenhaus "Rechts der Isar" während des Krieges; als Amtsofiziant war er deshalb UK(unabkömmlich) gestellt; und in diesem handgefertigten Koffer meines Großvaters, bewahrte ich nämlich einen Teil meiner Schriftwerke; der Holzkoffer wurde von den Damen bewundert; den Koffer brauchte der Großvater damals, als er 1943 in den Krieg zog, da man ihn einberief, nachdem er sich geweigert hatte, einen Transport von Gefangenen, russischen Soldaten, nach Dachau zu leiten.

Im Nymphenburger Büro, in literarischem Rauch verlegerischer Zigaretten, saß ich, und las vor; während Nibili Shou, ein isarindianischer Rottweiler, sich elegant mit erhobenem Kopf auf den Boden gelegt hatte; Gedichte, Shortstories, Ausschnitte aus einem Roman. Den Damen gefiel mein Werk, ich lief zur Hochform auf, und las vor, und vor, und vor. Meine Lesung wurde sehr gelobt, offenbar hatte man schon zuvor beschlossen, was man tatsächlich von mir wollte. Ich war absolut high, hocherfreut glaubte ich, endlich jemanden gefunden zu haben, der meine Gedichte und Shortstories, und eventuell sogar meinen grossen Roman HERZSCHLÄGE wollte.   Weit gefehlt !

Die Verlegerin hatte in der Zwischenzeit bestimmt eine halbe Schachtel Zigaretten geraucht, ihr unwiderstehlicher innerer Wunsch, nach der entspannenden Wirkung von Nikotin, liess sie ihr Verlagshaus anscheinend nicht als öffentliches Gebäude betrachten; sie sah mich an, aus ihrem Falkenauge, ein räuberischer Blick, dem ich gewissermaß'n Sympathie abgewann; in überzeugter und selbstsicherer Ansicht einer Machthaberin, erklärte sie mir, nach etwa zweieinhalb, oder waren es sogar drei Stunden, dass Gedichte und Shortstories für sie, und ihr Haus, in keinster Weise von Interesse seien. Das war ernüchternd. Ich fühlte eine gewisse Leere meines Geistes, und ein flaues Gefühl in der Magengrube. Stand auf, packte  meine Werke wieder in den Holzkoffer, und wandte mich zur Tür, um mich auf die Socken zu mach'n; mit Nibili Shou dem Getreuen, der meinen Vortrag aufmerksam, mit grosser Freude verfolgt hatte; ihm, ganz nebenbei bemerkt, waren die Damen äusserst sympathisch gewesen, das sah man. Na ja, dachte ich bei mir, wenn's 'as nicht wollen, dann geh' ma halt wieder.

Nun aber geschah etwas völlig Unerwartetes, mit dem ich nicht mehr gerechnet hatte. Die Verlegerin sagte, Herr Indianer, was halten sie davon eine Autobiographie zu schreiben, das passt in mein Verlagsprogramm, und es wäre für sie ein gutes Geschäft. Ich war baff, zeigte dies jedoch nicht, und antwortete: Aber Madame, ich bin doch noch nicht mal 50. Das is´ja doch viel zu früh für Memoiren. Nein, Herr Indianer, da denken wir ganz anders, sagte nun die Lektorin, mit der Freundlichkeit des Dalai Lama, und die Verlegerin fügte schlangenartig (als Indianer mag ich natürlich Schlangen, ist ja klar) hinzu, indem sie, mir nichts, dir nichts, fragte, Herr Indianer, was würden sie denn verlangen, wenn sie uns ihre Autobiographie schrieben. Da regte sich blitzartig, mein, immer auf der Suche nach Beute schlagendes, wildes Jägerherz, und - ich rief ohne Hemmungen eine irre Summe auf. Eine Lebenssumme - für mein Leben.

Die Damen waren entsetzt ! Die Verlegerin zündete sich die nächste filterlose Rothändle an, sie sagte mit Nachdruck: NEIN ! Sie rief es mir gleichsam zu: "Herr Indianer, das ist ...Viel zu Viel " ! Nun hatte mich schon die Gier nach Geld, welches in meinem Roman HERZSCHLÄGE, der bald bei KINDLE kdp erschienen wird, und darin Bemaltes heisst, im tiefsten Inneren unwiderstehlich erfasst. Durch das wahrlich nicht mehr vorgespielte Entsetzen der Damen gewarnt, halbierte ich meine Forderung kurzer Hand; ich wollte es haben, das Bemalte ! Aber auch dieser Vorschlag war kein Treffer. Ich sagte zu den Damen, vornehmlich an die Verlegerin gewandt: Madame, eine Frage, was wäre denn dann mein Leben in ihren Händen nun wert, ich erhielt eine niederschmetternde Nachricht. Da fasste ich mir, in Erinnerung an meine Ahnen, und meine Verwandtschaft, erneut ein Herz, und sagte den fünften Teil meiner ursprünglichen Forderung an, zuzüglich 7% Mehrwertsteuer. Das wurde jetzt endlich akzeptiert. Man bekräftigte, ein Verlagsvertrag für mein Buch TRAUMWANDERER müsse gemacht werden. Der Handel war perfekt.

Ich hatte mein Leben verkauft, für viel zu wenig Geld, im Verlagshaus, nahe des Isartor, nicht weit entfernt, von dem Ort wo ich als Baby gewohnt, wo meine Oma mich im Fluss taufte, damals 1950 als ich noch nicht mal 2 Monde gesehen hatte.

Die Damen waren entzückt. Die Verlegerin sah mich wieder an, mit diesem Blick, einem Raubvogel ähnlich, und sagte, eine Hälfte vom Vorschuss jetzt bei Vertragsabschluss, und die andere Hälfte wenn das Buch fertig ist. Ich schlug ein. 

Die Verlegerin sagte, wir schreiben heute den 15.November 1999, das Buch muss Mitte Februar abgegeben werdn. OK, rief ich, die Hand nach dem Vorschuss ausgestreckt, ich bekam das Bemalte, in Bar, und ich unterschrieb ! mit meinem ISARINDIAN Blut. Den Verlagsvertrag mit Nymphenburger - Von meinem Leben zu erzählen.

    ISARINDIAN WILLY MICHL auf dem SCHNEEFERNER Zugspitze GAP  Knorrhütte 1990/Mai

In jenen Tagen lebte mein Schwarzfell Nibili Shou bei mir, der Rottweiler Nick vom Achental. Mit mir und meiner schönen Frau Cora war er der Wächter und Beschützer, war er unersetzlich, und zwar bis zum heutigen Tag.  Wie damals in den Bergen, so waren wir immer zusammen, 24 Hours a day. Es sei denn, er überredete meine schöne Frau, die ihn genau so liebte wie mich, und die er von Anfang an als sein zu beschützendes Mündel betrachtete, zu einem langen gemeinsamen Spaziergang, dessen Beendigung natürlich nur er selbst festlegte, wenngleich er schon auch wieder den vernünftigen Wunsch dieses Menschenweibchens beherzigte, irgendwann doch, auch mal wieder heim zu geh'n.  Nibili Shou hat als mein Lebensgefährte, mein Vasall, der er von Anbeginn immer gewesen war, in seiner engelhaften Genialität, und in endloser liebevoller Treue, gewisser Maßen die ganze Autobiographie TRAUWANDERER, mit mir gemeinsam geschrieben. 

Zunächst also, war ich erfolgstrunken, im Einklang mit meinem Tun, und natürlich diesem Vertrag; was kümmerte mich die Welt; ich hatte Kohle im Sack und dachte mir gar nix dabei. Jedoch als ich begann, über die zugesagte und heilig versprochene Arbeit, und vor allem über den unerbittlich festgesetzten Abgabetermin, Mitte Februar, und das aktuelle Datum 15. November 1999 nachzudenken, da wurde mir allmählich á bissl anders. Was sollte ich tun ? Wie sollte ich das mehr als umfangreiche Material meiner Schriften, das mir wohl vorlag, jetzt aber verarbeiten, und in diese Autobiographie einbringen, es erwies sich als unmöglich. Ich saß da, ich dachte nach, und war von Tag zu Tag mehr verzweifelt. Wie sollte ich das schaffen !

Ihr Lieben, wenn Indianer nicht wissen, was sie tun sollen, dann fragen sie die Geister. Grosses Geheimnis ! So ging ich mit Nibili Shou an den Oberlauf der Isar, um dort in der Riss, bei den klaren Wassern, nahe eines Ortes, den wir Isarindianer Adlerträne nennen, die Heilige Pfeife zu rauchen.

Und ich rauchte die Pfeife, ich betete, bat Grosses Geheimnis um Hilfe. Und ich bekam, worum ich gebeten hatte. Hatte ich eine Vision auf dem Kies, dort an den fliessenden Wassern? Auf der Rückfahrt in die Stadt, flüsterte ein Spirit mir auf einmal ein, was ich im Vorwort des dokumentarischen Romanes HANTA YO (Ruth Beebe Hill) gelesen hatte. Die Tiataonwan, jene berühmten  Vorfahren der heutigen Teton Sioux, benutzten grosse Bisonleder, auf welchen sie immer das wichtigste Ereignis des Sommers, und das Wichtigste des Winters, eintrugen; in Form von Zeichen und Symbolen. Nun wusste ich, nachdem ich mit Nibili Shou am Fluss gewesen war, und die heilige Pfeife geraucht hatte, dass ich nur so überhaupt ein Buch über mein Leben schreiben konnte. Ich musste alles ganz neu verfassen. Einzig und allein auf diese alte Art und Weise der indigenen Verwandten. Ich hatte meinen Faden gefunden, die Geister waren mir hold; ich nahm mir vor, die jeweils zwei oder drei, der wichtigsten Ereignisse, meiner mittlerweile 50 Sommer und 49 Winter meines Lebens aufzuzeichnen. Das war der Weg !

Leute, in jenen Tagen, da gab's keinen i-mac, oder Facebook, und solche Sach'n, wo man Schriftbearbeitungsprogramme zur Verfügung gehabt hätte, nein ! Sondern ich hatte einen blauen Parker Kugelschreiber, vergoldete Spitze und Ansteckklammer, azurblau gelackt, mit einer dünnen Miene, dunkelblau, und in schwarzes Leinen gebundene Bücher, die mir mein Freund Rieger gab; Rieger, der als letzter privater Schreibwarenhändler, auf der Maximilians Straße, etwa 100 Meter neben Rudolph Mooshammer's Krawattenboutique, noch überlebt hatte, Gott habe beide Herren selig. Gebundene Bücher, edles Papier, etwas grösser als Din A4, in die ich nun seit Ende November 1999 täglich, mein Leben per Hand niederschrieb. Es geschah in einem Appartement, des etwas anderen Hauses am Rande der Stadt, im grossen Himmelbett der schönen Frau, mit meinem Rottweiler Nic, schrieb ich das Buch.

634 Seiten sind's geworden, obwohl die Verlegerin nur 320 hatte haben wollen. Von denen mir die Lektorin später noch 75 Seiten gestrichen hat; übrigens, infolge der Telephonate mit der Lektorin war klar geworden, dass ein Verlag im Jahre 2000 natürlich eine elektronische Version dessen benötigte, was ich schrieb; wie sollte ich das nun wieder schaffen, Computer waren mir das volle Grauen schlechthin, in jenen Tagen.

Ich fragte also meine Schwester Chingachkook, Gigi Michl, von der ich wusste, dass sie so schnell Maschine schreiben konnte wie ein Mensch sprach, und dass sie so einen Computer hatte, ob sie mein Manuskript für mich abschreiben könnte. Und so war's dann auch. Ohne Gigi wär's nix geworden. Ich gab ihr meine Handschriften, und Gigi tippte es rein, sie häckte mein Leben in einen alten Computer, der heut´ schon irgenwo im Elektronikmüll recycled word'n ist. Genau am 25. Februar 2000, wie vereinbart, gab ich das Buch ab.

Ich bekam den Rest der Kohle, des Bemalten Papieres, das unversehens im Nichts meines Daseins, innerhalb weniger Tage verschwand. Mitte Mai 2000 kam das Buch raus. Es heisst TRAUMWANDERER ! Es ist, wie mir viele gesagt haben, ein gutes Buch. Manchmal lese ich darin und es gefällt mir sogar selbst. Vielleicht würde ich das Eine oder Andere heute nicht mehr schreiben, beispielsweise wie es mich getroffen hat, als mein Guitarist Peter mit Hans Söllner abzog; damals hatte es mich sauber verletzt; und heute bin ich froh, und dankbar, dass es so kam. Ich trete seither allein als Solist auf, das ist zwar schwer, aber super geil; es gibt Zuhörer, die hab'n immer gesagt, der beste Willy Michl spielt allein. Sie hab'n recht, ich seh es seit 25 Jahren bis heute genau so.

Ich könnte natürlich jederzeit schon wieder eine Autobiographie schreiben, was seit dem Jahre 2000 in 15 Sommern und Wintern passierte, aber die Damen im Verlag haben mir gesagt: Herr Indianer, sie dürfen keine Autobiographie mehr schreibenDiese Ankündigung der Vertriebs Chefin, Sissi Klauser, die mich allerdings trotzdem sehr gern´mag, hatte einen wilden isarindianischen Wutasbruch meinerseits, und in der Folge einiger Monde den liebenswürdigsten e-Mail Nachrichtenverkehr, mit der Verlegerin gezeitigt, die mir wiederum schrieb: Was für e-mails! Und dass dieselben der bisher seitens des Verlages doch so entgegenkommenden Zusammenarbeit keineswegs angemessen wären. Natürlich hab ich trotzdem weiterhin rotzfreche, und in literarischer Hinsicht, einmalige e-mails an meine Verlegerin, und natürlich meine Willy Michl Literatur weiter geschrieben; wie zum Beispiel meinen Doku-Fortsetzungsroman HERZSCHLÄGE; der erste Teil desselben wird in Bälde im Kindle KDP(amazon)veröffentlicht.

Übrigens, seit dem Traumwanderer, häckte ich alles in mein Nokia 9210 i und später 9300 Communicator, die jetzt auch schon wieder Steinzeit sind; und seit 2008 habe ich den i-mac, der mein Leben einsaugt, wie ein unsichtbarer Seelen-Staubsauger des virtuellen Daseins; im Roman heisst er Wissbewahrer - der aus den Servern heraus, jener Inhaber des www irgendwo in den USA, seine Wirkung tut, weltweit. Ach ja, wer kennt das Thema nicht ! Würde man aufeinanderstapeln, als Papier, was ich seither geschrieben habe, so hätte man wohl ein ganzes Zimmer von 16 Quadratmetern damit auffüllen können. Ja, so ist das im Leben eines Isarindianers, und im Verlagsgeschäft. Da schreibe, und schreibe ich,  Romane, oder ein Kochbuch, den Vertrag vom Dezember 2013, mit der Verlegerin hierzu, hab´ich schon wieder einvernehmlich aufgelöst; mit meiner Freundin Brigitte Fleissner, natürlich immer per Sie. Ja ich bin gewissermaß'n ihr Freund geworden, ein befreundeter ISARINDIAN, der heutigen Inhaberin von Langen Müller Herbig und United-Soft-Media, der mein Leben gehört, besser gesagt, die Geschichte der ersten 50 Sommer und Winter desselben, also die sogenannte Autobiographie.

Ach ja, noch was Wichtiges: Den Vorschuss für's Kochbuch, hab ich meiner Freundin, der Verlegerin, frohen Herzens zurückbezahlt, Anfang 2015. Mein Freund und Sponsor Anton Schrobenhauser lieh mir das Bemalte, welches ich dafür benötigte. Als ich aus dem Verlagshaus rausging, und mit unserem Opel Combo, den wir von unserem befreundeten Sponsor Hans Steingraber jun. haben, wegfuhr, dachte ich, ich säße im Raumschiff von Captain Kirk. Ja, der Euro is doppelt soviel wert wie die Mark. Oder etwa nur halb so viel ? Und aber, es passiert sicher auch noch vieles andere, im INDIE Business, in den kommenden Sommern und Wintern . DAS WEISS ICH GENAU ! ? 

 

                              -  FORTSETZUNG FOLGT -

                                        irgendwannn

   WE WILL NEVER GIVE UP

  FOLLOWING OUR DREAMS

  SO WE'LL BE FREE

    THE RED & BLUE DAYS 

 


   

      WUIDPFERDL 

  ...UNKNOWN COAST'S ARE CALLIN´ ME

  ...LISTEN for FREE to some Willy Michl music  WWW.ISARINDIAN.COM