THE BEST OF Bluesinfusion Vol.1 & Vol.2      Die Antwort Seele Rythm &Blues LIVE

BLUESINFUSION VOLUME 1 


BLUESINFUSION VOLUME 2

dam. WAPPEN KÖNIGREICH BAYERN
dam. WAPPEN KÖNIGREICH BAYERN
DIE BAYERISCHE KÖNIGS-KRONE
DIE BAYERISCHE KÖNIGS-KRONE
LUDWIG II. KÖNIG VON BAYERN
LUDWIG II. KÖNIG VON BAYERN
WILLY'S AUTOBIOGRAPHIE
WILLY'S AUTOBIOGRAPHIE

Höllentorkopf / Zugspitze

Bluessinger WILLY MICHL

Royal Bavarian Dixiland Blues & Jazz Band 1967

 

ZUR TÜRKISCH ISLAMISCHEN THEMATIK DER LETZTEN TAGE & WOCHEN - Erinnerungen und Ausblick

Liebe Freunde, derzeit lesen wir in allen Zeitungen und sehen in den Medien Berichte über die Türkei und dortige Entwicklungen; und wir sehen auch unsere türkischen Mitbürger, sogar unsere Freunde und Bekannten mit anderen Augen. Wir sehen jeden Moslem heute mit anderen Augen, und auch Angehörige anderer islamischer Religionsgruppen. Hier in meiner Gegend waren auch immer befreundete Kurden gewesen, ich hab sie schon lang nicht mehr geseh'n. Vielleicht sollt ich mal die Handy Nummer anrufen, die mir ein Junge den seine Arbeitskollegen bei BMW  Michi genannt haben, obwohl er Mahsin heisst, was sich aber hier keiner merken kann. Meine ersten Begegnungen mit Türken hatte ich in den 60er Jahren, damals arbeitete ich in einer Autowaschanlage. Und ich habe über mein Erlebnis im TRAUMWANDERER  auf Seite 124-125 mit meinem türkischen Kollegen Mehmet geschrieben. Er war sicher ein tiefgläubiger Moslem, und seine anderen Kollegen auch; ich war der einzige, der mit ihnen in Kontakt kam damals, und sie mochten mich; sie haben mich auch mitgenommen in ihr Stammlokal im Westend; dort war es wie in Istanbul, es gab Live Musik und sogar eine Bauchtänzern. Im Lokal war sie die einzige Frau. Jeden Mittag kamen Mehmet's Frauen, sie waren zu dritt und brachten sehr gutes türkisches Essen zur Autowaschanlage, das sie für ihn dort bei der Einfahrt auf dem Benzinkocher warm gemacht haben, Sommer wie Winter, und ich war des öfteren eingeladen mitzuessen; die Frauen standen dann in gemessener Entfernung am Drahtzaun zum Grundstück der DB, sie warteten bis wir fertig waren, dann packten sie ein und gingen wortlos wieder fort. Sie waren da, aber es gab sie eigentlich nicht. Ich will nur sagen Mehmet war mein Freund, einmal hat er für mich eine Arbeit übernommen in der Waschanlage, mit der ich mir meine Gitarrenhände in der Seifenlauge ruiniert hätte beim Autowaschen, er hat es aus freien Stücken getan, nur um mich zu schützen, er war ein islamischer Bruder. Kardesch, sagte er später immer zu mir, das heisst ja Bruder, und am Anfang war ich sein Kollega. Später lebte ich neben einigen türkischen Familien, da beim Sendlinger Kircherl, in Obersendling auf einer Schädelstätte wo die Habsburger Truppen die Bayerischen Rebellen in der Sendlinger Mordweihnacht erschlagen haben, dort beim heutigen Schmied von Kochel Denkmal am Sendlinger Berg. Mit den Türken in Sendling gab es nur sehr wenig Kontakte. Sie wollten nix wissen von einem Münchner Liedermacher, auch nicht von mir. Nur ein Türke dem meine Frau Evi gefiel, sein Name war Erol, er besuchte sie immer wenn ich nicht da war. Und zu mir war er irgendwie höflich. Der andere Türke hatte mehrere Frauen, es waren sogar Vier, als ich ihn danach fragte erklärte er sehr freundlich, das seien die Nichten seiner Frau, ich musste lachen. Ich konnte die Türken halt einfach gut leiden, ihre Frauen aber liefen immer weg wenn sie mich sahen, mit ihnen habe ich nie reden können, sie steckten die Köpfe weg und gingen in den hinteren Teil des Gartens, wo sie für sich sein konnten, und sie sahen mich nicht an. Es gab keine Integration, es gab nur ein schweigsames Nebeneinander, welches jedoch wahrhaft friedlich gewesen ist. Es gab nichts worüber man sich uneinig sein konnte. Nur einmal hatte ich begonnen eine alte Barracke auszräumen neben dem Haus wo die Türken wohnten. Tags darauf haben die Frauen des Türke diese Barracke restlos ausgeräumt, und alles für den Sperrmüll hergerichtet. Der Türke nahm dann mit dem anderen Türke, jenem der mit uns redete, die Barracke in Besitz. Mir war's recht. Aber ich hatte Erol gesagt, so hieß der Mann, er solle nicht andauernd wenn ich fort war meine Frau Evi besuchen. Daran hielt er sich aber. Ja, mir begeneten einige Türken in meinem Leben, sie waren nicht alle nur freundlich gewesen. Sehr komisch waren oft solche, die einen schwarzen 3er BWM hatten, aber es gab auch welche die mich richtig verehrten wenn ich mit meinem M5 daher kam. Dann machten sie mir frenetische Angebote diesen sofort für Bares zu kaufen. Und meine jüngere Frau Cora beschwerte sich vor Jahren des Öfteren, dass sie von halbwüchsigen Türken im Bus fortlaufend belästigt worden war. Sie riefen ihr zu ...Bist Du Trans! und sie machten eindeutige sexuelle Bewegungen, ganz offen und aufdringlich, jedoch immer in der Gruppe, nie alleine ....und  stellten sich herausfordernd hin; Cora ist immer toll geschminkt, Cora liebte es Dekolté zu zeigen im Sommer, sie hat schöne Brüste und ist eine sehr erotische Frau, was diesen Jungs offenbar zu viel war, sie konnten sich kaum beherrschen und wollten ihr nahe kommen, in eindeutig erotischer Absicht, es war ihr sehr unangenehm, dass man sie so ansprach und nicht in Ruhe ihrer Wege geh'n liess. Das geschah bei fast jeder Busfahrt, bis ich dann sagte, ab jetzt fährst Du nur noch mit dem Auto oder Taxi. Und ich achte seither darauf, dass Cora nicht allein in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Räumen ohne meinen Schutz sich bewegt. Gewissermaß'n ist das auch schon fast islamisch. Wir haben uns angepasst, und Cora geht jetzt hochgeschlossen. Unsere kurdischen Freunde aber sind immer sehr nett gewesen, als sie noch Buben waren haben sie uns oft die Taschen hochgetragen, sie haben Cora immer ehrerbietig gegrüsst  wenn sie allein vom Einkaufen kam, und ihre Eltern haben uns auch immer freundlich gegrüsst. Ansonsten aber haben die Jungs nur mich gegrüsst, wenn wir zu zweit waren. Aber in der letzten Zeit haben wir sie nicht mehr geseh'n.  

Ja, und manchmal in der Nacht an den Tanken sind uns auch junge Türken begegnet, einige waren sogar leicht betrunken, sie machen auch keinen Ramadan mit, aber letztlich waren sie nur ziemlich frech, aber nicht aggressiv;  einer sagte zu mir, du bist cool Mann; und sie freuten sich, dass ich ein Indianer bin; na ja, ich bin ja auch kein typischer Deutscher und schon gar kein Türken Feind. Und in der Tanke da sind die Türkischen Brüder gewesen, sie haben dort die Nachtschicht gemacht und uns immer alles gegeben was wir brauchten; mit ihnen hatten wir sogar eine nette Bekanntschaft, fast Freundschaft. Einer sagte, er fände den IS lustig, und dann sagte er, mit dem Hinweis auf die Historie von Indianern, was habt ihr denn gemacht ! Ein anderer der türkischen Brüder sagte mal, er mag Erdogan sehr gern, aber er meinte, für ihn gilt: Leben und Leben lassen. Aber auch sie sind nicht mehr da. Seit dem IS Islamisten  in Frankreich ihre Taten gebracht hatten hat sich alles geändert. Sie sind fortgezogen nach Essen und Dortmund, Frankfurt und Hamburg. Es ist nicht mehr wie es war. Und seit die Flüchtlinge aus Syrien kommen und anderswo her, ändert sich alles immer noch mehr. Die Türken, das kann ich sagen, sie  waren  immer freundlich zu mir.  Jedoch am Hisroshima Tag sagte mir ein FRIEDENER Bruder, es seien als ich noch nicht da war schon junge Türken gekommen, die den anderen Moderator WOB auf dem Marienplatz angepöbelt hätten, wegen seiner kritischen Meinung zu den Atomwaffen, aber das sei dann doch glimpflich verlaufen, ich vermute mal wegen der anwesenden Polizisten. Ach ja, da hatte ich noch eine Begegnung mit einem Deutsch-Türken, er war Polizist und wollte mir in seiner Allmacht-Mentalität des Uniformierten Muslim Staatsbeamten in Bayern ein unberchtigtes Ticket verpassen. Das lies ich mir nicht gefallen. Es kam zum öffentlichen Diskurs und Streit mit diesem Beamten des Freistaat Bayern. Er zeigte mich dann an, ich hätte zu ihm gesagt ..."stupid motherfucker" - das war absichtlich gelogen ! ich hatte gesagt ...you think I'm stupid, but I'm not, you try to fuck me up, but you wont make it. Da hatte ich mich getäuscht, denn er hat es erreicht, dass ein deutscher Richter mich verurteilte, zu 600.- Euro Bußgeld wegen Beamtenbeleidigung. Der Richter war echt Roland Freisler mäßig drauf, er hat mich gleich zur Sau gemacht und auch meinen Zeugen ignoriert, und dessen eidesstattliche Versicherung was ich wirklich gesagt habe einfach weg getan.  Ja, mein Anwalt erklärte mir, bei 600.- Euro kann man nicht mal  Berufung einlegen, und es sei Fakt bei Gericht zähle hier das Wort eines Polizist dreifach, auch wenn er lügt. Der Mann war Polizeimeister, ein Deutsch-Türke, spricht fliessend englisch, hatte für einen Theaterregisseur in Trier gearbeitet bevor er Polizist wurde; ja, dieser Türke hat ganz dreist und mit Absicht gelogen. Das ist wahr !  

Er hat seine Machtposition ausgenutzt um sich als angeblicher Ordnungshüter zu befriedigen und sich zu bestätigen, dass er über mich herrschen kann. Er hat Recht bekommen. Ich bezahlte 600.- Euro. Er ist eindeutig Deutscher Staatsbürger, mit deutschem und wohl auch türkischem Pass. Ich kann mir gut vorstellen wen er in der Türkei wählt, und hier auch. Ach ja, da gibt's dann auch noch gewisse Deutsch-Türkinnen, Kopftuch Girls, sehr religiös bisweilen, bei Behörden, Finanzamt, Jobcenter, KVR, Polizei, Telefonvermittlerinnen, Telekom, überall in allen Ebenen. Sie sind wirklich Staats und Unternehmens konform, da gibts kein Erbarmen, da herrscht  Ordnung und Pflicht, sehr türkisch, was gesagt wird das hat man zu mach'n, und aus ! Ich denke das hat hier jeder schon erlebt. 

Aber deshalb werde ich mir meine Sympathie für die türkischen Freunde die ich habe nie ! nehmen lassen. Es gibt ja in jedem Volk solche und solche. Auch und gerade bei Deutschen, und sowieso bei den Türken, und den Deutsch-Türken in der 3.Generation seit dem Wirtschaftswunder des Kanzlers Erhardt.  Also dann: Selam Aleyküm- Aleyküm Selam !  Friede sei mit Dir